Tarifvertrag für den öffentlichen dienst p-tabelle 2020

Die Beschäftigung von Kindern (Minderjährige unter 15 Jahren oder vor Abschluss der Schulpflicht, je nach später) ist grundsätzlich verboten (nach bestimmten Bestimmungen sind Kinder ab 12 Jahren, die zu Hause oder in einem nahen Verwandten arbeiten, von dieser Regel ausgenommen). Somit ist 15 Jahre das Mindestarbeitsalter in Österreich. Im Allgemeinen gibt es keine formalen Voraussetzungen für den Abschluss eines Arbeitsvertrags. Wenn beide Parteien ihre Bereitschaft zur Aufnahme eines Vertragsverhältnisses angeben, kommt ein Arbeitsvertrag zustande. Die Formfreiheit ist ein grundlegendes Element von Arbeitsverträgen in Österreich, d.h. sie kann in mündlicher oder schriftlicher Form festgelegt werden. Auch ohne ausdrücklich definierte Bedingungen garantieren gesetzliches Recht und Tarifverträge Mindeststandards der Arbeitsbedingungen und müssen daher in jedem Arbeitsverhältnis berücksichtigt werden. Dieses Memorandum erlischt mit der Ausstellung der neuen Richtlinie oder (Ablauf des Tarifvertrags), je nachdem, was zuerst eintritt. Die in diesen Gremien vertretenen Sozialpartner können beurteilen, ob die Vorschläge der Regierung mit dem entsprechenden Tarifvertrag im Einklang stehen oder nicht, und gegebenenfalls ihre Stellungnahme abgeben. Der für die Beschäftigten des öffentlichen Bediensteten bereinigte Tariferstattungssatzes in Österreich wird auf über 95 % geschätzt. Dies ist – im internationalen Vergleich – vor allem darauf zurückzuführen, dass fast alle Vereinbarungen von Untereinheiten der WKO abgeschlossen werden, deren Mitgliedschaft obligatorisch ist.

Flexible Arbeitszeitregelungen müssen in der Regel vom Betriebsrat genehmigt werden, oder, wenn nicht anwesend, der Personaldelegierte und die Arbeitsaufsichtsbehörde müssen informiert werden. Hat das Unternehmen weder einen Betriebsrat noch einen Personaldelegierten, muss die Arbeitsaufsicht die flexible Arbeitszeitregelung genehmigen. Die arbeitsrechtlichen Reformen von 2016 und 2017 haben die Verhandlungen über Flexibilität durch Vereinbarungen auf Unternehmensebene verlängert. In Österreich werden Tarifverträge im Allgemeinen und Tarifverträge im Besonderen – fast ausnahmslos – auf branchenübergreifender Ebene mit mehreren Arbeitgebern ausgehandelt. Denn das österreichische Arbeitsrecht verleiht den Parteien oberhalb der Unternehmensebene – mit wenigen Ausnahmen – das Recht auf Tarifverhandlungen. Tarifverträge, die auf Unternehmensebene abgeschlossen werden, belaufen sich auf höchstens 1 % bis 2 % aller Arbeitnehmer, die unter eine Vereinbarung fallen (Schätzung durch den nationalen Korrespondenten). Nationale sektorübergreifende Vereinbarungen sind sehr selten und regeln fast nie die Bezahlung. Derzeit ist kein Arbeitnehmer in Österreich durch einen nationalen allgemeinen Tarifvertrag abgedeckt. Im Gegensatz dazu scheinen 96 % der gesamten Tarifverhandlungen für den gesamten privaten Sektor plausibel zu sein. In den letzten Jahren hat sich die Einhaltung der Verhandlungen nicht geändert.

Beide Parteien erkennen an, dass die Inklusivität zwischen den Geschlechtern in der französischen Sprache im Vergleich zur englischen Sprache schwieriger zu erreichen ist, setzen sich jedoch dennoch für eine weitere Unterstützung und Erhöhung der Geschlechterneutralität und -inklusivität im Tarifvertrag ein. Das Jahr 2019 war in Österreich politisch turbulent. Nach einem Videoband-Skandal, in dem der damalige Vizekanzler Heinz-Christian Strache offen von Korruption sprach, wurde die rechte Koalitionsregierung aus der konservativen ÖVP und der rechtsextremen FPÖ vorzeitig aufgelöst. Daraufhin bildete sich eine ÖVP-Minderheitsregierung, die ein Misstrauensvotum im Parlament erhielt. Daraufhin wurde ein technokratisches Interimskabinett installiert, das bis Anfang 2020 im Amt war.